Theaterstücke & Pädagogik


Theaterstücke für Schulen und TheaterAGs

ab 2. Klasse

ab 7. Klasse

 
 

Als die Sonne nicht mehr kam

Eros und Psyche

Der verrückte Jahrmarkt

Die verwunschene Prinzessin

Die Geschichte vom Kleinen Regenmacher

 

Pan treibt den Winter aus!

ab 9. Klasse

Der junge König

Der Prinz und die Schwalben

Am achten Tag schuf der Mensch den Menschen

Das Kind, das vom Himmel fiel

Dracula

Die Sterntaler

Faust

Der Kleine Zwerg und die Schöne Prinzessin

 

Frühlingserwachen

Was beliebt, ist auch erlaubt


Theaterpädagogische Praxishefte

Ausdruck schulen - Theaterspielen

Es sei Theater!


 

ab 2. Klasse

 

Als die Sonne nicht mehr kam

 

Theatermärchen von Kindern für Kinder und Erwachsene nach Motiven von Oscar Wilde (mit Übungen zur gestalterischen Umsetzung)

 

 

Ein Riese mag sich auf seine alten Tage niederlassen und findet ein altes Schloss mit einem wundervollen Garten. Nach der Schule spielen die Kinder in diesem Garten, doch deren Lärm stört den Riesen und er verbietet jedem in Zukunft den Garten zu betreten. Da zieht plötzlich der Winter früher als gewöhnlich ins Land und als die Sonne im neuen Jahr wieder kräftig scheinen müsste, ist sie am Himmel nicht mehr zu sehen.

Da hört der Riese ein leises Schluchzen und entdeckt ein blindes Kind...

 

"Als die Sonne nicht mehr kam" ist ein modernes Märchenspiel, das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet. Durch das Erzählteam, das Schauspielteam und die stummen Akteure können die Kinder sehr gut nach ihren jeweiligen Ausdrucksmöglichkeiten eingesetzt werden.

 

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit Erzählteam, Schauspielteam und stummen Akteuren.

Sprache: einfache Märchenprosa

Altersstufe: 2.-6. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 9

Spieldauer: ca. 30 Minuten

Spielraum: einfache Bühne oder im Freien (Garten)

Ausstattung: trockener Ast oder Baum aus Pappe, verschiedene Sprungkästen, Andeutung des Schlosses mit bemalten Kartons

Spielanlass: Das Stück eignet sich besonders für die Grundschule und Orientierungsstufe, besonders als Spiel zur Weihnachtszeit.

Aufführungsrecht:  Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

 


 

Der verrückte Jahrmarkt

 

Theaterstück von Kindern für Kinder und Erwachsene mit Tipps und Übungen zur gestalterischen Umsetzung

 

 

Franziska und Fridolin haben die langweilige Schule satt und gehen nach der Pause statt in die Klasse zurück, in den Park. Dort dösen sie ein und begegnen im Traum den Jahrmarktkindern. Diese führen ihnen ihre Jahrmarktspiele vor und als Fridolin und Franziska erwachen, beschließen sie selbst einen verrücken Jahrmarkt zu erfinden und vorzuspielen.

 

Der verrückte Jahrmarkt” ist ein Theaterspiel, das andeuten soll, wie aus Blödelei und Unfug darstellendes Spiel entstehen kann, an dem sich andere erfreuen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, was Schule ist.

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit Zirkusaktionen, das die Möglichkeit bietet, bereits vorhandene spielerische Fähigkeiten der Kinder in Szenen einzubauen. 

Sprache: Umgangssprache

Altersstufe: 3.-6. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 7

Spieldauer: ca. 35 Minuten, je nach Zirkusaktion auch länger

Spielraum: einfache Bühne oder im Freien

Ausstattung: durch Zeitungspapier

Spielanlass: Das Theaterstück eignet sich für die Grundschule und Orientierungsstufe zu jedem Anlass, besonders als Spiel zur Einschulung oder zu einem Fest.

Aufführungsrecht:  Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

 


 

Die Geschichte vom Kleinen Regenmacher

Theaterstück von Kindern für Kinder und Erwachsene (mit Übungen zur gestalterischen Umsetzung)

 

 

Die Kinder haben Ferien, doch der Badesee ist ausgetrocknet, weil es seit drei Monaten nicht mehr geregnet hat. Da taucht der Kleine Regenmacher mit seinem lustigen Diener auf und macht mit einem Regenstab und einem Zauberwort Regen. Doch der Regen hört nicht mehr auf, weil der Regenmacher das Gegen-Zauberwort vergessen hat. Da steigt das Wasser immer höher. Die Kinder retten sich auf einen Berg, der Regenmacher und sein Diener verschwinden in den Fluten und erleben dort etwas ganz seltsames...

 

„Die Geschichte vom Kleinen Regenmacher“ ist ein Theaterspiel, das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet und eine phantasiereiche und bunt-ausgestattete Umsetzung ermöglicht

 

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit 2 größeren Rollen

Sprache: Prosa

Altersstufe: 3.-6.Klasse 

Spieler: mindestens 7-9 Kinder bei Doppelbesetzung, sonst 20-25

Spieldauer: ca. 50 min  / bei Verkürzung einzelner Szenen durch Erzähltext entsprechend weniger

Spielraum: einfache Bühne

Ausstattung: phantasievolle Kostüme

Spielanlass: zu jedem Anlass

Aufführungsrecht:  Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

 „Ende gut, alles gut in einem klar gestaffelten und mit viel natürlichem Eifer ausgeführten Spiel der Jüngsten.“

Altmark Zeitung 

„Ein Theatererlebnis pur, mit Spielfreude, kindgemäßer Hingabe an die Sache und ernsthaftem Bemühen, alles so gut wie möglich zu machen. Ein lebender Beweis für eine verantwortliche theaterpädagogische Arbeit.“

Die Volksstimme


 

Pan treibt den Winter aus!

 

Theaterspiel von Kindern und/oder Erwachsene für Kinder und Erwachsene

 

Pan, der junge Gott der Natur und der Hirten, döst genüsslich im Himmel dahin. Die drei Wächterinnen der Zeit, die Horen, wecken und ermahnen ihn, auf die Erde zu steigen und den Winter auszutreiben. Pan erhebt sich nur murrend, doch macht sich auf, die Frühlingsgöttin Flora aus den Klauen des Winters zu befreien.

 

„Pan treibt den Winter aus!“ ist ein Theaterspiel, das an den Brauch der Austreibung des Winters anknüpft. Es treten der Winter, die Sonne, der Wind, der Wassermann und die Blumen als Naturgestalten auf. Die sprechenden Darsteller können sich durch wenig Bewegung gut auf den Text konzentrieren, die stummen Darsteller führen die Spielaktionen durch.

 

 

Spieltyp: mythisches Gruppenspiel mit Natur- und Göttergestalten

Sprache: rhythmisierte, vorwiegend in Reimen gefasst

Altersstufe: 4.-7. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 9, auch Kombination von Kindern und Erwachsenen möglich

Spieldauer: ca. 35 Minuten

Spielraum: einfache Bühne 

Ausstattung: bunte Ausstattung mit phantasievollen Kostümen

Spielanlass: Das Stück eignet sich besonders für die Orientierungsstufe zur Fastnacht mit anschließendem ausgelassenen Fastnachtstreiben oder im Frühling.

Aufführungsrecht: beim Autor

 

 


 

Der junge König

 

Theaterstück von Kindern für Kinder und Erwachsene nach Motiven von Oscar Wilde

 

 

Ein junger König, dem unrechtmäßig der Thron vorbehalten wurde und der als Hirtenjunge dienen musste, bekommt nun doch sein Recht. Da er sich um die Kinderjahre betrogen fühlt, will er zur Krönung nur die schönsten Sachen der Welt und beutet sein Volk dabei aus. In drei Träumen begegnet er dem Elend, das er seinen Untergebenen bereitet, doch erst das Mädchen mit dem Spiegel öffnet ihm die Augen. Aber das Volk will keinen bescheidenen König und lacht ihn bei der Krönung aus...

 

„Der junge König“ ist ein Märchenspiel, das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet Es bietet viele interessante, aber nicht zu lange Rollen. 

 

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit Erzählteam und Schauspielteam 

Sprache: einfache Märchenprosa

Altersstufe: 2.-6. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 12

Spieldauer: ca. 30 Minuten

Spielraum: einfache Bühne oder im Freien (Garten)

Ausstattung: ein Thronsessel und je nach Möglichkeit

Spielanlass: Das Stück eignet sich für die Grundschule und Orientierungsstufe, auch  als Spiel zur Weihnachtszeit.

Aufführungsrecht beim Autor

 

 


 

Der Prinz und die Schwalben

 

Theaterstück von Kindern für Kinder und Erwachsene nach Motiven von Oscar Wilde

 

 

Die Stadt weiht ein neues Denkmal ein: den glücklichen Prinzen. Nach den Feierlichkeiten lässt sich am Abend ein ganzer Schwarm Schwalben auf seinem Flug nach Süden am Denkmal nieder und ist überrascht: das Denkmal kann sprechen. Doch die Welt, von der die Schwalben berichten, ist eine ganz andere, als der Prinz sie kennt; in ihr herrschen Kälte, Armut und Mangel. Der Prinz entschließt sich, seine Juwelen und sein goldenes Gewand den Armen zu schenken und bittet die Schwalben sie ihnen zu bringen. Doch der Winter ist nah und die Nächte werden immer kälter...

 

„Der Prinz und die Schwalben“ ist ein Märchenspiel, das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet. Es bietet viele interessante, aber nicht zu lange Rollen und kann auch mit dem Element der Gipsmasken gespielt werden.

 

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit vielen interessanten Kleinrollen

Sprache: einfache Märchenprosa

Altersstufe: 2.-6. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 11

Spieldauer: ca. 30-40 Minuten

Spielraum: einfache Bühne oder im Freien (Garten)

Ausstattung: ein Podest und je nach Möglichkeit

Spielanlass: Das Stück eignet sich für die Grundschule und Orientierungsstufe für jeden Spielanlass, auch zur Weihnachtszeit

Aufführungsrecht beim Autor

 

 


 

Das Kind, das vom Himmel fiel

 

Theaterstück von Kindern für Kinder und Erwachsene nach Oscar Wilde

 

 

Zwei Holzfällerkinder trauen im tief verschneiten Wald ihren Augen nicht: ein Stern bringt einen Korb auf die Erde. Doch darin ist kein Schatz, wie sie glauben, sondern ein wunderschönes Kind. Das Sternenkind jedoch, von den armen Holzfällern aufgezogen, wird aufgrund seiner Schönheit immer hochmütiger und macht sich zum Herrn über alle und alles, es unterwirft die anderen Kinder und quält die Tiere. Und auch seine wahre Mutter, eine Bettlerin, die nach ihm viele Jahre gesucht hat, verleugnet es und schickt sie fort. Da wird es von einer Zauberquelle in ein hässliches Kind verwandelt. Ein langer Leidensweg beginnt. Doch am Ende wird alles gut.

 

„Das Kind, das vom Himmel fiel“ ist ein Märchenspiel, das zeigt, wie schwierig es ist, mit einer göttlichen Gabe umzugehen. Das Bühnenbild wird von den Kindern als Naturgeister selbst dargestellt.

 

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit größeren und kleineren Rollen

Sprache: einfache Märchenprosa

Altersstufe: 3.-6. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 11

Spieldauer: ca. 45 Minuten

Spielraum: einfache Bühne

Ausstattung: nur Kostüme; die Akteure stellen als Naturgeister selbst das Bühnenbild

Spielanlass: Das Stück eignet sich für die Grundschule, Orientierungs- und Unterstufe für jeden Spielanlass, auch zur Weihnachtszeit

Aufführungsrecht beim Autor

 

 


 

Die Sterntaler

 

Theaterstück von Kindern für Kinder und Erwachsene nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm

 

 

Franziska hat eine Truhe mit einem dicken Buch auf dem Dachboden entdeckt und zeigt Fridolin ihre Entdeckung. Sie beginnen aus dem Buch zu lesen:

„Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen...“

So beginnt der Weg des kleinen Mädchen, das auch sein letztes „Hemdelein“ verschenkt und dafür reich belohnt wird.

 

„Die Sterntaler“ ist ein einfaches Märchenspiel, dass das Grimm´sche Märchen um einen „Zauberwald“ erweitert. Die Ensemblerollen werden durch einfache Papiermasken, die mit den Kindern selbst gebastelt und gemalt werden, dargestellt.

 

 

Spieltyp: Gruppenspiel mit zwei Erzählern, kurzen Sprechrollen und vielen stummen Rollen

Sprache: einfache Märchenprosa

Altersstufe: 1. – 4. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 7

Spieldauer: ca. 15 - 20 Minuten

Spielraum: einfache Bühne

Ausstattung: einfache Kostüme mit Papiermasken

Spielanlass: Das Stück eignet sich für die Grundschule, vor allem zur Weihnachtszeit

Aufführungsrecht beim Autor

 


 

Der Kleine Zwerg und die Schöne Prinzessin

 

Theatermärchen von Kindern für Kinder und Erwachsene mit Tipps und Übungen zur gestalterischen Umsetzung

 

Nach Motiven aus einem Märchen von Oscar Wilde

 

Der Kleine Zwerg lebt glücklich mit seinen Freunden, den Tieren, im Wald und er kann eines besonders gut: tanzen. Auf dem Weg zum Kindergeburtstag der Schönen Prinzessin beobachtet ein Prinzenpaar den wundervollen Tanz des Kleines Zwerges und lädt ihn ein, mit ins Schloss zu kommen, um dort als originelles Geschenk für die Schöne Prinzessin seinen Tanz aufzuführen. Der Kleine Zwerg verliebt sich sogleich in das schöne Mädchen, doch für sie ist er nur ein „famoser Spaß“. Als ihre adeligen Spielgefährten sich über den Kleinen Zwerg lustig machen und ihm bewusst wird, was für ein „hässliches, missratenes Ding“ er ist, verzweifelt er, doch seine Freunde, die Tiere, sind ihm gefolgt und retten ihn schließlich.

 

„Der Kleine Zwerg und die Schöne Prinzessin“ ist ein Märchenspiel, dass das „Anderssein“ zum Thema hat und wie gefahrvoll es sein, in die „falsche Gesellschaft“ zu geraten.

Durch verschiedene Spielaktionen können bereits vorhandene Fähigkeiten der Kinder, sowie Musik in das Märchenspiel eingebaut werden.

 

Spieltyp: Gruppenspiel

Sprache: einfache Märchenprosa

Altersstufe: 2. – 5. Klasse

Spieler: viele Kinder, mindestens 8

Spieldauer: ca. 30 Minuten

Spielraum: einfache Bühne, auch im Freien

Ausstattung: einfache Kostüme

Spielanlass: zu jedem Anlass

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

 

 

ab 7. Klasse

 

Eros und Psyche

 

Volksstück nach antiken Mythen

 

 

Wer ist die Schönste auf Erden? Das Mädchen Psyche, so wird überall erzählt. Sie solle sogar schöner als die Schönheitsgöttin selbst, erzählt man weiter. Im Olymp kommt dies Venus zu Ohren und passt ihr ganz und gar nicht; zur Strafe schickt sie ihren Sohn Eros auf die Erde...

 

In diesem komödiantischen Volksstück wird die Mythe von „Amor und Psyche“ mit allerlei himmlischen und irdischen Intrigen, Verwechslungen und Bonmots über die Geschlechter garniert, sodass ein bunter und äußerst flotter Bilderbogen über die Liebe entsteht.

 

Spieltyp: Ensemblestück

Sprache: Umgangssprache

Altersstufe: ab 8. Klasse 

Spieler: 8 D - 5 H, 3 Doppelbesetzungen möglich

Spieldauer: ca. 90 Minuten

Spielraum: Bühne

Ausstattung: 3 Dekorationen auf Simultanbühne ohne Umbau

Spielanlass: Schulspiel für jeden Anlass

Aufführungsrecht: verlag theaterbörse

 


 

Die verwunschene Prinzessin

 

Theaterstück - Ein Märchen

 

 

Eine Gruppe Spielleute ist überrascht, dass in diesen trüben Zeiten plötzlich eine ganze Menge Publikum anwesend ist und ihnen zuschaut. Sie entschließen sich spontan dem Publikum das Märchen von "der verwunschenen Prinzessin" zu zeigen. Sie schlüpfen in verschiedenste Rollen, bis die verwunschene Prinzessin von einem jungen Burschen und seinem geheimnisvollen Freund "erlöst" ist und es zur großen Hochzeit kommt.

 

 

Spieltyp: Ensemblespiel

Sprache: Märchenprosa

Altersstufe: ab 7. Klasse 

Spieler: mindestens 7

Spieldauer: ca. 60 Minuten

Spielraum: einfache Bühne oder im Freien

Ausstattung: mehrere Dekorationen, je nach eigenem Aufwand

Spielanlass: Schulspiel für jeden Anlass

Aufführungsrecht: verlag theaterbörse

 

 

ab 9. Klasse

 

 

Am achten Tag schuf der Mensch den Menschen

 

Science-Fiction-Theaterkrimi

 

 

“Es war ein schwül-heißer Morgen im Juni 2025....“, als der letzte Privatdetektiv Eurasiens Carl Wieberg wieder einmal ohne Auftrag vor seinem leeren Whiskeyglas sitzt. Da klopft es unerwartet und eine attraktive Blondine tritt ein. Es ist Leila, die im Programm „I want a fomous face“ nach dem Star Marilyn Madonna geklont ist und nun ihre Leihmutter ausfindig machen will, was im Wohlfühl-Staat der Zukunft strengstens verboten ist. Wieberg, ein wenig trottelig, aber immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen, gerät bei seinen Nachforschungen in die verbrecherischen Machenschaften um Gen-Material und Wissenschaftsfanatismus. Aber damit nicht genug: auch die rigide Hauptkommissarin Bergemann setzt ihm zu und ihre Assistentin Kathleen, die nur Augen für „ihren“ Carl hat....

 

“Am achten Tag schuf der Mensch den Menschen“ wirft in der Form eines unterhaltsamen Krimis die Frage dem Sinn des Klonens und den Zielen der modernen Wissenschaft im Staat der Zukunft auf. Das Stück wurde mit Jugendlichen eines Theaterclubs entwickelt.

 

 

 

Uraufführung: 14. April 2005 im Staatstheater Hannover, Ballhof 2 durch den Freestyle-Jugendtheaterclub „mobilX“

 

Altersstufe: ab 9. Klasse

Spieler: 10 Spieler, davon mind. 2 H - Doppelbesetzungen möglich

Spieldauer:  55 Minuten

Spielraum: minimale Bühne und Ausstattung, auch mobil geeignet

Aufführungsrecht:  Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

   

 

 

 

 


 

Dracula

 

Fassung für junge Spieler

 

 

Die jungen Verliebten Mina und Jonathan müssen sich zwei Wochen vor ihrer Verlobung noch einmal trennen; Jonathan reist als Assessor nach Transsilvanien, um mit einem gewissen Graf Dracula über ein Grundstück in der Nähe von London zu verhandeln. Der Graf, reich, weltgewandt und äußert charmant, entpuppt sich als Untoter, der nach England will, um seine Herrschaft über die Welt auszubreiten. Doch Minas Freunde Jacky, Dorothy, Arthur und Martha kommen mit Hilfe des etwas seltsamen Studenten Abraham van Helsing auf Draculas Spur und bieten ihm erbitterten Widerstand..........

Diese Fassung des „Dracula“-Stoffes ist speziell für Theater-AGs und Theaterjugendclubs gedacht. Die gesamte Handlung spielt im Milieu junger Studenten und bietet zahlreichen Akteuren Mitwirkung. Graf Dracula tritt hier nicht persönlich auf, sondern wird als verdeckter Chor gesprochen.

 

 

Theaterstück mit kriminalistischen Zügen

 

Altersstufe: ab 9. Klasse

Spieler: mindestens 10 D - 3H und beliebig viele Nebenrollen mit Text

Spieldauer: ca. 80 Minuten

Spielraum:  Simultanbühne ohne Umbau

Aufführungsrecht:  Deutscher Theaterverlag Weinheim

 


 

Faust

 

Deutsches Volkstheaterstück

 

bearbeitet und ergänzt von B.K. Jerofke

nach dem Puppenspiel, der Historia von D. Johann Fausten, nach Christopher Marlowes „Die tragische Historie vom Doktor Faustus“ und Nikolaus Lenaus „Faust“, sowie vor allem Goethes „Faust I +II“ und dem „Urfaust“

 

 

Faust ist die klassische Gestalt der abendländischen Kultur: immer vorwärts strebend, mit keinem Glück zufrieden, immer auf der unsteten Suche nach dem, “was die Welt im Innersten zusammen hält.“

Die hier vorliegende Bearbeitung des Faust-Stoffes verbindet die mittelalterliche Volkssage über die Goethesche Tragödie mit einem neuen Schluss: Faust wird nicht in die Hölle verbannt, noch arbeitet er als Ingenieur und wird erlöst, sondern er wird, seiner magischen Kräfte beraubt, für seine letzten Lebensjahre in eine Welt entlassen, die er selbst durch sein Leben mit zerstört hat.

 

 

Volkstheaterstück mit vielen Rollen und großen Ensembleszenen.

 

Uraufführung: 5. Juni 2005 im historischen Jagemannsaal auf der Burg Hardeg, Hardegsen durch das Amateurtheater der Kreisvolkshochschule Northeim „Die Bühnenstürmer“

 

„Die Gier nach Macht. Selbstbewusst und eingespielt zeigte sich die Theatergruppe der Kreisvolkshochschule „die Bühnenstümer“ im Rittersaal der Burg Hardeg. Teufel und Hexen schwirrten bei der Premiere von „Faust“ umher und sorgten bei den Zuschauern für Gänsehaut...“                             HNA

 

Altersstufe: ab 9. Klasse

Spieler: 40 Rollen, davon die meisten mit weiblichen Darstellerinnen besetzbar; zahlreiche Doppelbesetzungen möglich

Spieldauer: ca. 100 Minuten

Spielraum: minimale Bühne und Ausstattung

Aufführungsrecht: beim Autor

 

      

Aus der 1. Spielzeit der Bühnenstürmer, 2005

 


 

Frühlings Erwachen

 

von Frank Wedekind

bearbeitet für das Schultheater von B.K. Jerofke und Nicole Gospodarek

 

 

Frühlings Erwachen ist nach wie vor einer der modernen Klassiker, der auf der professionellen wie auf der Schultheater-Bühne immer wieder zur Aufführung kommt. Die Suche der heranwachsenden Jugendlichen nach Orientierung und ihre Auseinandersetzung mit den ersten sexuellen Erfahrungen hat an Aktualität nichts verloren. Im Stil der gehobenen Sprache des Bildungsbürgertums am Ende des 19. Jahrhunderts versteht es Wedekind die Themen poetisch und damit zeitlos zu fassen; die vorliegende Bearbeitung für das Schultheater strafft den Text auf eine Spieldauer von 90 Minuten, der dadurch an Modernität gewinnt.

 

Zusätzlich wurden, unter theaterpädagogischem Gesichtspunkt, die männlichen Nebenrollen (Otto, Robert etc. ) in weibliche Rollen (Ottilie, Roberta etc.) und die Professoren  in Professorinnen transformiert, da zumeist mehr weibliche Spieler in einer Theater-AG sind; der Text verliert dabei in keinster Weise an Aussage. Genauso wurde die Rolle des Moritz in ein Geschwisterpaar Moritz-Mona geteilt, um auch bei den Hauptrollen ein Gleichgewicht herzustellen.

 

So ergibt sich bei Doppelbesetzung eine Besetzung mit 10 weiblichen und 5 männlichen Akteuren, in der jeder Spieler mindestens 2 große Szenen hat und somit ein Ensemblestück entsteht.

 

Spieltyp: Ensemblestück

Sprache: Bühnensprache

Altersstufe: ab 10. Klasse

Spieler: 10 – 16 D – 5 - 9 H, Doppel- und Mehrfachbesetzungen möglich

Spieldauer: 90 Minuten

Spielraum: Bühne

Ausstattung: je nach Inszenierung

Aufführungsrecht: verlag theaterbörse

 


 

Was beliebt, ist auch erlaubt

 

Ein Wilhelm-Busch-Programm zusammengestellt und bearbeitet von B. K. Jerofke

 

Mit „Max und Moritz“, „Die Selbstkritik hat viel für sich“ - eine Auswahl von Gedichten, „Der Vetter auf Besuch“ - eine komische Oper, „Zu guter Letzt“ - die gesammelte Weisheit des WB, eingerahmt von kurzen Ausflügen in das Leben des Dichters und Malers: „Von mir über mich“

 

Wilhelm Buschs Werke stehen auch heute noch, trotz sträflicher Vernachlässigung im Lehrplan der Schulen, in jeder Hausbibliothek und das, obwohl Max und Moritz nun schon über 140 Jahre alt geworden sind. Seine mit spitzer Feder geschriebene und gezeichnete Kreation aus Versen und Illustration ist unverwechselbar und bis heute unerreicht. Wilhelm Buschs Figuren und Geschichten erzählen von den kleinen menschlichen Nöten und Schwächen, auf die er uns aber nicht vorwurfsvoll, sondern augenzwinkernd und humorvoll aufmerksam macht. Dieses Programm gibt einen Querschnitt aus dem Schaffen des Poeten und ist als Mischung aus Lesung und Theater konzipiert.

 

Lesetheater mit vielen Rollen und in der Länge variabel. Als mobile Produktion sehr geeignet.

 

viele Mitwirkende, durch zahlreiche Mehrfachbesetzungen auch mit 4 Darstellern spielbar

Dauer: 50 – 90 min

minimale Bühne und Ausstattung

Aufführungsrecht verlag theaterbörse

 


 

Die Theaterstücke und Aufführungsrechte sind bei den angegebenen Verlagen erhältlich. Sonst alle Rechte beim Autor, Aufführungsrechte nach Absprache; Belegexemplar: gratis, Kaufexemplar: 5.- Euro.