Theaterstücke


 

Kurt

Das also bleibt -

Puppentanz

Aliçé

Die Stunde des Maskenbildners

Der Henker von Paris

Die verwunschene Prinzessin

Pyrogenio

Dracula

Was beliebt, ist auch erlaubt

Robin Hood

Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Tod in Blackmoor Castle

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Frankenstein

Jedermann

Nelly Trent

Die Regentrude

Erben sind keine Engel

 


 

Kurt

Ein - Personen- Theaterstück

 

Eine Bilder-Geschichte

Mit 18 gesprochenen Sätzen.

Ein junger Mann, der herumläuft, herumsteht, herumhängt und nichts mehr anzufangen weiß mit sich, mit den anderen, mit der Welt.

Ein Mensch, der früher viel wusste, konnte und tat jetzt lethargisch in den Tag hineinlebt.

Blockiert durch die Erinnerung an sich selbst.

 

1 H – 1 Dek.

Uraufführung: 27.1.1981 von Theater Thevomefüme im Kulturzentrum Nürnberg-Nord

 


 

Das also bleibt -

Theaterstück nach Szenen von Max Frisch

 

Es regnet. Ein Mann kommt in die Wohnung, in der er ehemals mit seiner Frau gelebt hat. Er steckt sich die Pfeife an, erinnert sich und beschließt seinem Leben ein Ende zu setzen. Da bekommt er die Möglichkeit, das Gelebte noch einmal zu ändern.

 

1 D - 2 H – 1 Dek.

Uraufführung: 28.7.1983 im Experimentiertheater Erlangen

 


 

Puppentanz

Theaterstück in drei Akten

 

Ein Raum.

Zwei Menschen. Mann und Frau.

Ein Dritter kommt dazu

Der Tanz beginnt –

 

Psychologisches Kammerspiel 

1 D – 2 H – 1 Dek.

Uraufführung: 28. 10. 1997 von Theater Aha´! im Theater Erlangen

 

 „Puppentanz“ ist ein intensives Kammerspiel, klug durchdacht und clever entworfen, das mit beinahe mathematischer Präzision vorangetrieben wird, facettenreich im genauen Auffächern der menschlichen Natur, bedrückend in seiner stillen Erbarmungslosigkeit.“ 

Erlanger Nachrichten

 


 

Aliçé

 

Theaterstück in fünf Akten

 

Der Lebenskünstler Kurt gelangt auf eine idyllische Insel. Dort herrscht Großgrundbesitzer Don Edgardo mit seiner Gattin Geia. Doch eine geheimnisvolle Prophezeiung bei der Geburt ihrer Tochter Aliçé, jetzt erwachsen, überschattet das genussreiche Leben. Aliçé trifft Kurt...

 

Groteskes bis ironisches Familiendrama mit pointenreichen Dialogen

2 D - 3 H – 3 Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau

Zur Uraufführung frei

 


 

Die Stunde des Maskenbildners

 

Ein komödiantisches Spiel

 

Jean, der Maskenbildner, döst noch genüsslich vor sich hin; er ist sowieso nahezu arbeitslos im modernen realistischen Theater. ´Gleich wird wieder diese hysterische Mime zum Schminken kommen und über Gott und die Welt schwätzen´, denkt er.

Und schon klopft es: –

 

Komödiantisches Spiel um die Welt des Theaters

2 H - 1 Dek.

Uraufführung:10. 10.1998 von Theater Aha´! im Städtischen Museum, Leerer Beutel, Regensburg

 

 

„Die beiden Protagonisten brüllten und schimpften, stritten und versöhnten sich, agierten mal überdreht, dann wieder gelassen. Mit einer gehörigen Portion Selbstkritik präsentierten sie die Eigenheiten der Theatermenschen und das schillernde Leben hinter dem Vorhang. Solides Theater, gut gemacht und einen Besuch wert.“ 

Mittelbayerische Zeitung

 

Aufführungsrecht beim Autor

 


 

Der Henker von Paris

 

Theatermonolog

 

Ein Mann sitzt in einem Lehnstuhl, er fiebert.

Es ist Henri-Clement Sanson, der letzte Spross der Henkerdynastie Sanson, die 160 Jahre lang die Henker von Paris stellten. Jetzt hat er seine Entlassung aus dem blutigen Amte erhalten. Doch die Erinnerung gibt ihn nicht frei: kämpfend und ringend rechnet er mit dem Fluch der Vererbung ab.

 

Theatermonolog mit vielen Kurzrollen

1 H - 1 Dek.

Uraufführung: 10.9.1999 von Theater Aha´! im Markgrafensaal Hohenstadt

 

 

„80 Minuten Spannung – ein schwarzes Tuch, ein schwarzer Filzhut und eine blonde Perücke sind die einzigen Gegenstände, die der Schauspieler Malin bei seinen ständigen Verwandlungen benötigt.“ 

Hersbrucker Nachrichten

 

„Vom rein schauspielerischen Faszinosum abgesehen bietet der „Henker von Paris“ einen spannenden historischen Abriss über gut anderthalb Jahrhunderte Geschichte Frankreichs.“  

Mittelbayerische Zeitung


 

Die verwunschene Prinzessin

 

Theaterstück - nach Motiven aus einem deutschen Märchen

 

Eine Gruppe Spielleute ist überrascht, dass in diesen trüben Zeiten plötzlich eine ganze Menge Publikum anwesend ist und ihnen zuschaut. Sie entschließen sich spontan dem Publikum das Märchen von "der verwunschenen Prinzessin" zu zeigen. Sie schlüpfen in verschiedenste Rollen, bis die verwunschene Prinzessin von einem jungen Burschen und seinem geheimnisvollen Freund "erlöst" ist und es zur großen Hochzeit kommt.

 

7 Darsteller – mehrere Dek. je nach eigenem Aufwand

auch für jugendliche Spieler ab 12 Jahre geeignet

Aufführungsrecht: beim Autor

 

      

 

       

 

      


 

Pyrogenio

Theaterstück in 5 Akten

Schwere und Bedrückung liegen über dem Land. König Pyrogenio lebt ohne Staatsmacht in seiner Burg. Er lässt die Dinge lieber geschehen und greift nicht ein. Esot, Frosch und Siecho, die drei Minister, führen in „Zusammenarbeit“ mit der Königin Henna tyrannisch die Staatsgeschäfte. Die jungen Edelleute Tigo und Amleth drängen den König, endlich mit den Missständen aufzuräumen. Da kommt eine Schauspieltruppe mit den beiden Mimen Thol und Keurrd und der schönen Leuggia an den Hof. Sie berichten, dass das Nachbarland Truppen zusammengezogen hat und einen Angriff plant. Ohne dass die Theatergruppe mit ihrem Stück je zur Aufführung kommt, setzt sich ein verwirrendes Spiel in Gang, in dem sich am Ende das Böse selbst entlarvt und richtet.

 

Tragisch, groteskes und in keiner historischen Zeit angelegtes Königsdrama, fast im klassischen Sinne

 

2 D - 12H  + 3H o. D als Doppelbesetzung -  Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau

Zur Uraufführung frei

 


 

Dracula

Fassung für das Freilichttheater

 

Die jungen Verlobten Mina Westenra und Jonathan Harker müssen sich vier Wochen vor der Hochzeit noch einmal trennen; Jonathan reist als Assessor nach Transsilvanien, um mit einem gewissen Graf Dracula über ein Grundstück in der Nähe von London zu verhandeln. Der Graf, reich, weltgewandt und äußert charmant, entpuppt sich als Untoter, der nach England will, um seine Herrschaft über die Welt auszubreiten. Doch Vampirjäger van Helsing und vor allem die schöne Mina bieten ihm erbitterten Widerstand...

Dracula ist hier als der intellektuelle Verführer gedeutet, der in der Krise des Abendlandes erscheint, geschickt die verdrängten Sehnsüchte und Wünsche für die Erweiterung seiner Macht missbraucht und Unsterblichkeit ohne Schmerz und Angst verspricht.

 

Theaterstück mit kriminalistischen Zügen und philosophischem Diskurs

 

8m - 12w + beliebig viele Spieler/innen / verschiedene Doppelbesetzungen möglich bis zu 4m – 7w

Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

 

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Was beliebt, ist auch erlaubt

 

Ein Wilhelm-Busch-Programm zusammengestellt und bearbeitet von B. K. Jerofke

 

Mit „Max und Moritz“, „Die Selbstkritik hat viel für sich“ - eine Auswahl von Gedichten, „Der Vetter auf Besuch“ - eine komische Oper, „Zu guter Letzt“ - die gesammelte Weisheit des WB, eingerahmt von kurzen Ausflügen in das Leben des Dichters und Malers: „Von mir über mich“

 

Wilhelm Buschs Werke stehen auch heute noch, trotz sträflicher Vernachlässigung im Lehrplan der Schulen, in jeder Hausbibliothek und das, obwohl Max und Moritz nun schon über 140 Jahre alt geworden sind. Seine mit spitzer Feder geschriebene und gezeichnete Kreation aus Versen und Illustration ist unverwechselbar und bis heute unerreicht. Wilhelm Buschs Figuren und Geschichten erzählen von den kleinen menschlichen Nöten und Schwächen, auf die er uns aber nicht vorwurfsvoll, sondern augenzwinkernd und humorvoll aufmerksam macht. Dieses Programm gibt einen Querschnitt aus dem Schaffen des Poeten und ist als Mischung aus Lesung und Theater konzipiert.

 

 

Lesetheater mit vielen Rollen und in der Länge variabel. Als mobile Produktion sehr geeignet.

 

viele Mitwirkende, durch zahlreiche Mehrfachbesetzungen auch mit 4 Darstellern spielbar

Dauer: 50 – 90 min

minimale Bühne und Ausstattung

Aufführungsrecht: verlag theaterbörse

 


Robin Hood

 

Theaterstück in 3 Akten

 

England im frühen Mittelalter. Seitdem König Richard Löwenherz sich auf Kreuzzug im heiligen Land befindet, versucht Prinz John die Herrschaft im Land zu gewinnen und unterdrückt brutal das Volk.

Die Schergen seines Stellvertreters, des Sheriffs von Nottingham, jagen einen Jungen, der einen Hasen erbeutet hat, doch Wilderei wird strengstens bestraft. Ein Bettelmönch, als Findelkind im Kloster erzogen, kommt des Weges, fordert die Schergen zu einer Wette auf und entpuppt sich dabei als erstklassiger Bogenschütze, der das Leben des Jungen rettet: die Legende des berühmten Robin Hood hat begonnen.

Nun sind Little John und Lady Marian nicht weit und Sherwood Forest wird im Kampf gegen den Sheriff und die Tyrannei zum letzten Ort von Freiheit und Gerechtigkeit ...

Robin Hood ist hier nicht nur der lustige Räuber, der verklärte Wohltäter der Armen und Rächer der Enterbten, sondern auch ein Mensch dessen persönliche Freiheit in Widerspruch zu der ihm zugewiesenen „Heldenrolle“ gerät.

 

Volksstück mit witzigen Pointen und Anspielungen auf die Gegenwart, sowie der Möglichkeit zu musikalischen Einlagen, besonders geeignet für das Freilichttheater

 

11 D – 10 H und viele Spieler/innen, auch Kinder; 7D – 7 H bei Doppelbesetzung -  Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim

 

 


Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Theaterstück in 4 Akten frei nach Motiven von Robert L. Stevenson

London, Soho: ein Gentleman von äußerst hässlicher Gestalt streicht durch das Armenviertel und wird von zwei Huren angesprochen; er zieht plötzlich ein Fläschchen Säure aus der Tasche und schüttet sie einer ins Gesicht.
London, Westend: Anwalt Utterson und Arzt Dr. Lanyon sitzen gemütlich beim wöchentlichen Herrenabend und beklagen die Abwesenheit ihres langjährigen Freundes Dr. Jekyll, der sich seit längerem gänzlich in seinem Laboratorium verkrochen hat. Auf dem Abendspaziergang werden sie Zeuge einer üblen Tat: ein Gentleman von äußerst hässlicher Gestalt tritt ohne Grund brutal auf ein Kind ein, das ihm eine Schachtel Zündhölzer verkaufen will.
Anwalt Utterson lässt dieses Geschehen genauso wenig Ruhe wie die Testamentsänderung seines Freundes Jekyll zugunsten eines gewissen Mr. Hyde. Während Dr. Jekyll wieder in die Öffentlichkeit als anerkannter Forscher und Wohltäter zurückkehrt, begeht Hyde einen Mord. Anwalt Utterson hegt einen schrecklichen Verdacht ...

Der Stoff von ´Jekyll & Hyde´, Ende des 19. Jahrhunderts von Robert L. Stevenson als Novelle verfasst, ist ein moderner Klassiker geworden. In dieser Fassung steht neben der Qual des Dr. Jekyll sich für Gut und Böse zu entscheiden, die Frage nach der Ethik der modernen Forschung und der Gesellschaft im Mittelpunkt.

Theaterstück mit kriminalistischen Zügen und philosophischem Diskurs.

Fassung für viele Spieler und die Freilichtbühne. 13 D – 6 H und Jugendliche / Kinder möglich, Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau; Spieldauer: ca. 2h.

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim

Fassung für zwei Schauspieler. Ein intensives und spannendes Theaterstück, in dem sich die Handlung auf die drei Hauptpersonen, den Anwalt Utterson, Henry Jekyll und Edward Hyde konzentriert.

2 H, Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau; Spieldauer: ca. 1 ½ h

Aufführungsrecht: verlag theaterbörse

 


Tod in Blackmoor Castle

Kriminalkomödie

Fünf Frauen werden zur Eröffnung des Testaments von Sir Edward auf Blackmoor Castle eingeladen. Sie alle waren mit Sir Edward verheiratet, sind sehr unterschiedlich in Charakter und Temperament und sich (zuerst) spinnefeind. Überrascht vernehmen sie, dass Edward an das Erbe eine Bedingung geknüpft hat: „Mein letzter Wille ist, dass ihr euch alle kennen und schätzen lernt und euch alle vertragt. Wer am dritten Tag zur gleichen Uhrzeit sich wieder hier versammelt, wird im zweiten Teil des Testaments seinen Anteil erhalten.“ Selbstredend verwehren Regen und Sturm die Abreise durch das „schwarze Moor“, sind der Diener James und der Sekretär Christian ein seltsames Paar und Jonathan, der Aushilfschauffeur und Biologiestudent, überraschend Sir Edwards Neffe. Dann erscheint auch noch der Schlossgeist und schließlich geschieht ein Mord …

Komödie mit vielen kriminalistischen Überraschungen, garniert mit Bonmots über das Verhältnis der Geschlechter.

6 D – 4 H (bei Doppelbesetzung) + 1 Statist, sonst 6 D – 5 H; 2 Dekorationen; Spieldauer: ca. 90 min.
Aufführungsrecht: verlag theaterbörse

 


Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

 

Theatermärchen nach den Gebrüdern Grimm

 

„Es war einmal eine arme Frau, die bekam ein Söhnlein, und weil es eine Glückshaut umhatte, als es zur Welt kam, so ward ihm geweissagt, was so einer unternehme, das schlägt ihm zum Glück aus und so werde er im vierzehnten Jahr die Tochter des Königs zur Frau haben“, so beginnt das bekannte Märchen. Doch dem König gefällt es nun mal gar nicht, dass ein armer Bursche seine Tochter heiraten soll und sinnt auf Intrige. Schon scheint es um das Glückskind geschehen, doch schließlich hat es ja eine Glückshaut um und ist mutig dazu ...

Theatermärchen in 19 Szenen mit Musikeinlagen und komischen Elementen, sowie einer Erzählerin

5 – 9 Schauspieler oder Schauspielerinnen, 2 Jugendliche – ohne Dekoration möglich, nur mit Kostümen / ca. 75 min / für das Generationentheater, sowie für eine Kombination mit Figurentheater geeignet (mit 3 Spielern möglich)

Aufführungsrecht: beim Autor


 

Frankenstein

 

Theaterstück nach Motiven von Mary Shelley

 

In der Arktis. Ein Expeditionsschiff unter Captain Walton sucht nach der Nordwestpassage, doch droht vom Packeis eingeschlossen zu werden. Die Matrosen fordern die Umkehr, doch Captain Walton befiehlt die Weiterfahrt. Da sichten sie im Eis zuerst eine unheimliche Kreatur, die viel größer als ein Mensch zu sein scheint und entdecken später einen zu Tode erschöpften Mann: Viktor Frankenstein. In der Kajüte des Captains erzählt Frankenstein sein Leben: wie er aus toter Materie eine Kreatur schuf und damit das Unglück seines Lebens begann, wie die Kreatur, verzweifelt und einsam, seinen Schöpfer suchte ...

Theaterstück über den Menschen als prometheischen Schöpfer. Mit Monolog- und Volksszenen, sowie Möglichkeit zu musikalischen Einlagen, besonders geeignet für das Freilichttheater

5 w – 8 m + 3 Kinder/Jugendliche + beliebig viele Spieler/innen

Verschiedene Doppelbesetzungen möglich bis zu 3 w – 4 m; Dek. auf Simultanbühne ohne Umbau; Spieldauer: ca. 2 h

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim


 

Jedermann

 

Theaterstück nach Hugo von Hofmannsthal und ´Everyman´

 

Jedermann, der reiche und wohlhabende Bürger, in den besten Jahren, frisch verliebt und mitten im Leben stehend, wird unerwartet mit dem Tod konfrontiert. Plötzlich, mitten aus dem Leben gerissen, stellt sich ihm die Frage nach dem Sinn seines Tuns und seinem Lebenswerk. Dass das Leben um ihn herum weitergeht, als wäre nichts geschehen, überrascht ihn, da er sich seit jeher als Mittelpunkt der Welt gesehen hat. In ungewohnter Weise ist er plötzlich nicht nur mit dem Tod, sondern auch mit sich selbst konfrontiert. Er bekommt eine Stunde als letzte Frist zugestanden, um sich dieser letzten Prüfung zu stellen.

Neben der erheblichen Kürzung der Monologe Jedermanns ist die Sprache und die Dialogform einem moderneren Duktus angepasst; ebenso sind einige Figuren aus dem mittelalterlichen Kontext gelöst, um den ´Jedermann´ auch in die heutige Zeit transferieren zu können. Das moralische Lehrstück des Originals wird so zum Sinnbild der seelischen Erfahrung in der Nähe des Todes.

Theaterstück über das Schicksal eines Menschen im Angesicht des Todes.

12 – 20 Spieler, auch Kinder

1 Dek.; Spieldauer: ca. 1 ½ h

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim

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Nelly Trent

Theaterstück nach Motiven aus den Roman „Der Raritätenladen“ und anderen Romanen von Charles Dickens

 

Die 15jährige Nelly Trent kann Lesen und Schreiben, im Gegensatz zu den meisten Jugendlichen im Viertel der Handwerker. Sie bringt es auch ihrem Freund Kit bei, der wie sie von einem besseren Leben träumt und deshalb nicht bei dem betrügerischen Geldverleiher Quilb in die Lehre gehen will. Die vom Taschendiebstahl lebenden Jugendlichen Sam, Millie und Joe werden von Quilb gezwungen, für ihn zu arbeiten. Mit einem Taschenspieler-Trick legen sie den sympathischen, aber naiven Lebenskünstler Swiveller herein und bringen Kit ins Gefängnis. Nelly und ihr Großvater ergreifen die Flucht, denn Großvater, der dem Spiel verfallen ist, schuldet Quilb viel Geld. Müde, krank und ausgezehrt schleppen sie sich von Ort zu Ort. Da taucht ein entflohener Gefangener auf und interessiert sich auffällig für Großvaters Verschwinden ...

 

Theaterstück über das schwere Schicksal von Jugendlichen und Erwachsenen im England des 19. Jahrhunderts.

Fassung für viele Spieler und das Freilichttheater. 10 D – 16 H, darunter auch Jugendliche / Kinder; viele Doppelbestzungen möglich; verschiedene Dek. oder Simultanbühne ; Spieldauer: ca. 2 ½ h

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim

Auch als Fassung für das Familientheater. 6 w – 7 m  in verschiedenem Alter + 5 Kinder/Jugendliche; beliebig viele Spieler/innen; verschiedene Doppelbesetzungen möglich bis zu 4 w – 4 m + 2 Kinder/ Jugendliche
Dek. oder Simultanbühne ohne Umbau; Spieldauer: ca. 1 ½ h

Aufführungsrecht: beim Autor

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Die Regentrude

 

Theaterstück nach Motiven aus den Roman „Der Raritätenladen“ und anderen Romanen von Charles Dickens

 

Eine große Dürreperiode sucht das gesamte Land heim. Das Gras auf den Wiesen ist verdorrt, auf den Feldern wächst kein Korn mehr und ´zahmes wie wildes Getier schmachtet dahin´. Eckeneckepenn, ein Kobold, auch der Feuermann genannt, tanzt hämisch über die Flur und lässt die letzte Quelle versiegen. Nur der gerissene Moorbauer, dessen Moorwiesen noch feucht sind, freut´s: er macht Profit. Die arme Bäuerin Mutter Stine dagegen, muss ihre Ländereien an den reichen Wiesenbauern verpfänden. Ihr Sohn Andrees ist in Maren, die Tochter des Wiesenbauern, verliebt, doch dieser ist gegen die Heirat mit einem ´Hungerlöhner´. Da erinnert sich Mutter Stine an die ´Regentrude´, die wohl eingeschlafen sein und wieder geweckt werden muss. Wenn wirklich Regen käme, dann würde sogar der Wiesenbauer der Heirat zustimmen. Doch wie lautet das Sprüchlein, mit dem man die Regentrude wecken kann und wie ist der Weg zur ihr zu finden? List, Geschick und eine sprechende Ziege helfen den Verliebten gegen den Kobold Eckeneckepenn auf ihrem Weg zum Glück.

 

Theaterstück nach dem gleichnamigen Kunstmärchen von Theodor Storm mit vielfältigen Rollen und poesievoller, gleichzeitig heutiger Sprache.

13 Spieler jeden Alters + beliebig viele Spieler/innen jeden Alters; verschiedene Doppelbesetzungen möglich, bis zu 4 w – 4 m
Dek. auf Simultanbühne mit einem Umbau in der Pause, Spieldauer: ca. 1 ¼  h

Aufführungsrecht: Deutscher Theaterverlag Weinheim


 

Erben sind keine Engel

 

Komödie

 

Der reiche Onkel aus Südamerika ist verstorben – und die Erben kommen zur Eröffnung des Testaments zusammen. Da ist unter anderem Cäcilie, die Schwägerin des Verstorbenen aus adeligem Geblüt und Carmen LaBridga, ihres Zeichens untalentierte Schauspielerin und Nichte des Verstorbenen aus einem Seitensprung oder zwei robuste Fleischereifachverkäuferinnen, die das Erbe in eine neue Imbissbude investieren wollen, sowie eine Waise, von deren Existenz niemand wusste und eine schrullige Hobbydetektivin. Sie alle kennen sich untereinander kaum und scheinen alle etwas sonderbar. Das Millionenerbe verlockt, wie nicht anders zu erwarten, zu mancher Zänkerei und Intrige, doch bevor das große Geld verteilt wird, stehen auch noch andere, unerwartete Überraschungen ins Haus.
Und da sind noch ein seltsamer Diener des Verstorbenen, ein ungebetener Gast, der sich verdächtig macht, und der zwielichtige Testamentsvollstrecker von Reddich, der auch etwas im Schilde zu führen scheint.

 

Eine buntes, rasantes Verwirrspiel um das liebe Erbe mit ungeahnten Wendungen und einem überraschenden Ende.

 

Turbulente Boulevard-Komödie mit der Möglichkeit zu musikalischen Einlagen.

 

Spieler: 6 D - 3 H oder 5 D - 4 H
Spieldauer: 110 Minuten
Spielraum: minimale Bühne und Ausstattung
Aufführungsrecht:
beim Autor

 

 

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Die Theaterstücke und Aufführungsrechte sind bei den angegebenen Verlagen erhältlich. Sonst alle Rechte beim Autor, Aufführungsrechte nach Absprache; Belegexemplar: gratis, Kaufexemplar: 5- Euro.