Theaterstücke für Schulen und Theater-AGs
Theaterpädagogische Praxishefte
Ausdruck schulen - Theaterspielen
Es sei
Theater!
Als die Sonne nicht
mehr kam
Theatermärchen von Kindern für Kinder und Erwachsene nach
Motiven von Oscar Wilde (mit Übungen zur gestalterischen Umsetzung)
Ein Riese mag sich auf seine alten Tage niederlassen und
findet ein altes Schloss mit einem wundervollen Garten. Nach der Schule spielen
die Kinder in diesem Garten, doch deren Lärm stört den Riesen und er verbietet
jedem in Zukunft den Garten zu betreten. Da zieht plötzlich der Winter früher
als gewöhnlich ins Land und als die Sonne im neuen Jahr wieder kräftig
scheinen müsste, ist sie am Himmel nicht mehr zu sehen.
Da hört der Riese ein leises Schluchzen und entdeckt ein
blindes Kind...
"Als die Sonne nicht mehr kam" ist ein modernes
Märchenspiel, das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet. Durch das
Erzählteam, das Schauspielteam und die stummen Akteure können die Kinder sehr
gut nach ihren jeweiligen Ausdrucksmöglichkeiten eingesetzt werden.
Spieltyp: Gruppenspiel mit Erzählteam, Schauspielteam
und stummen Akteuren.
Sprache: einfache Märchenprosa
Altersstufe:
2.-6. Klasse
Spieler: viele Kinder, mindestens 9
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Spielraum: einfache Bühne oder im Freien (Garten)
Ausstattung: trockener Ast oder Baum aus Pappe,
verschiedene Sprungkästen, Andeutung des Schlosses mit bemalten Kartons
Spielanlass: Das Stück eignet sich besonders für die
Grundschule und Orientierungsstufe, besonders als Spiel zur Weihnachtszeit.
Aufführungsrecht: Deutscher
Theaterverlag Weinheim
Der verrückte Jahrmarkt
Theaterstück
von Kindern für Kinder und Erwachsene mit Tipps
und Übungen zur gestalterischen Umsetzung
Franziska und Fridolin haben die langweilige Schule satt und
gehen nach der Pause statt in die Klasse zurück, in den Park. Dort dösen sie
ein und begegnen im Traum den Jahrmarktkindern. Diese führen ihnen ihre
Jahrmarktspiele vor und als Fridolin und Franziska erwachen, beschließen sie
selbst einen verrücken Jahrmarkt zu erfinden und vorzuspielen.
„Der
verrückte Jahrmarkt” ist ein Theaterspiel, das andeuten soll, wie aus Blödelei
und Unfug darstellendes Spiel entstehen kann, an dem sich andere erfreuen.
Gleichzeitig wird aufgezeigt, was Schule ist.
Spieltyp: Gruppenspiel mit Zirkusaktionen, das die
Möglichkeit bietet, bereits vorhandene spielerische Fähigkeiten der Kinder in
Szenen einzubauen.
Sprache: Umgangssprache
Altersstufe:
3.-6. Klasse
Spieler: viele Kinder, mindestens 7
Spieldauer: ca. 35 Minuten, je nach Zirkusaktion auch
länger
Spielraum: einfache Bühne oder im Freien
Ausstattung: durch Zeitungspapier
Spielanlass: Das Theaterstück eignet sich für die
Grundschule und Orientierungsstufe zu jedem Anlass, besonders als Spiel zur
Einschulung oder zu einem Fest.
Aufführungsrecht: Deutscher
Theaterverlag Weinheim
Die
Geschichte vom Kleinen Regenmacher
Theaterstück
von Kindern für Kinder und Erwachsene (mit Übungen zur gestalterischen
Umsetzung)
Die
Kinder haben Ferien, doch der Badesee ist ausgetrocknet, weil es seit drei
Monaten nicht mehr geregnet hat. Da taucht der Kleine Regenmacher mit seinem
lustigen Diener auf und macht mit einem Regenstab und einem Zauberwort Regen.
Doch der Regen hört nicht mehr auf, weil der Regenmacher das Gegen-Zauberwort
vergessen hat. Da steigt das Wasser immer höher. Die Kinder retten sich auf
einen Berg, der Regenmacher und sein Diener verschwinden in den Fluten und
erleben dort etwas ganz seltsames...
„Die
Geschichte vom Kleinen Regenmacher“ ist ein Theaterspiel, das realistische wie
phantastische Elemente beinhaltet und eine phantasiereiche und
bunt-ausgestattete Umsetzung ermöglicht
Spieltyp:
Gruppenspiel
mit 2 größeren Rollen
Sprache:
Prosa
Altersstufe: 3.-6.Klasse
Spieler:
mindestens 7-9 Kinder bei Doppelbesetzung, sonst 20-25
Spieldauer:
ca. 50 min / bei Verkürzung
einzelner Szenen durch Erzähltext entsprechend weniger
Spielraum:
einfache Bühne
Ausstattung:
phantasievolle
Kostüme
Spielanlass:
zu jedem
Anlass
Aufführungsrecht:
Deutscher
Theaterverlag Weinheim
„Ende
gut, alles gut in einem klar gestaffelten und mit viel natürlichem Eifer ausgeführten
Spiel der Jüngsten.“
Altmark
Zeitung
„Ein
Theatererlebnis pur, mit Spielfreude, kindgemäßer Hingabe an die Sache und
ernsthaftem Bemühen, alles so gut wie möglich zu machen. Ein lebender Beweis für
eine verantwortliche theaterpädagogische Arbeit.“
Die
Volksstimme
Pan treibt den Winter
aus!
Theaterspiel von Kindern und/oder Erwachsene für
Kinder und Erwachsene

Pan,
der junge Gott der Natur und der Hirten, döst genüsslich im Himmel dahin. Die
drei Wächterinnen der Zeit, die Horen,
wecken und ermahnen ihn, auf die Erde zu steigen und den
Winter auszutreiben. Pan erhebt sich nur murrend, doch macht sich auf, die
Frühlingsgöttin Flora aus den
Klauen des Winters zu befreien.
„Pan treibt den Winter aus!“ ist ein Theaterspiel, das an den Brauch der
Austreibung des
Winters anknüpft. Es treten der Winter, die Sonne, der Wind, der Wassermann und
die
Blumen als Naturgestalten auf. Die sprechenden Darsteller können sich durch
wenig Bewegung gut auf den Text konzentrieren, die stummen Darsteller führen die
Spielaktionen durch.
Spieltyp: mythisches Gruppenspiel mit Natur- und
Göttergestalten
Sprache: rhythmisierte, vorwiegend in Reimen gefasst
Altersstufe:
4.-7. Klasse
Spieler: viele Kinder, mindestens 9, auch Kombination
von Kindern und Erwachsenen möglich
Spieldauer: ca. 35 Minuten
Spielraum: einfache Bühne
Ausstattung: bunte Ausstattung mit phantasievollen
Kostümen
Spielanlass: Das Stück eignet
sich besonders für die Orientierungsstufe zur Fastnacht mit anschließendem
ausgelassenen Fastnachtstreiben oder im Frühling.
Aufführungsrecht: beim Autor
Der
junge König
Theaterstück
von Kindern für Kinder und Erwachsene nach Motiven von Oscar Wilde
Ein
junger König, dem unrechtmäßig der Thron vorbehalten wurde und der als
Hirtenjunge dienen musste, bekommt nun doch sein Recht. Da er sich um die
Kinderjahre betrogen fühlt, will er zur Krönung nur die schönsten Sachen der
Welt und beutet sein Volk dabei aus. In drei Träumen begegnet er dem Elend, das
er seinen Untergebenen bereitet, doch erst das Mädchen mit dem Spiegel öffnet
ihm die Augen. Aber das Volk will keinen bescheidenen König und lacht ihn bei
der Krönung aus...
„Der
junge König“ ist ein Märchenspiel,
das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet Es bietet viele
interessante, aber nicht zu lange Rollen.
Spieltyp:
Gruppenspiel mit Erzählteam und Schauspielteam
Sprache:
einfache Märchenprosa
Altersstufe:
2.-6. Klasse
Spieler:
viele Kinder, mindestens 12
Spieldauer:
ca. 30 Minuten
Spielraum:
einfache Bühne oder im Freien (Garten)
Ausstattung:
ein Thronsessel und je nach Möglichkeit
Spielanlass:
Das Stück eignet sich für die Grundschule und Orientierungsstufe, auch
als Spiel zur Weihnachtszeit.
Aufführungsrecht: verlag theaterbörse
Der
Prinz und die Schwalben
Theaterstück von Kindern für Kinder und
Erwachsene nach Motiven von Oscar Wilde
Die
Stadt weiht ein neues Denkmal ein: den glücklichen Prinzen. Nach den
Feierlichkeiten lässt sich am Abend ein ganzer Schwarm Schwalben auf seinem
Flug nach Süden am Denkmal nieder und ist überrascht: das Denkmal kann
sprechen. Doch die Welt, von der die Schwalben berichten, ist eine ganz andere,
als der Prinz sie kennt; in ihr herrschen Kälte, Armut und Mangel. Der Prinz
entschließt sich, seine Juwelen und sein goldenes Gewand den Armen zu schenken
und bittet die Schwalben sie ihnen zu bringen. Doch der Winter ist nah und die Nächte
werden immer kälter...
„Der
Prinz und die Schwalben“ ist ein
Märchenspiel, das realistische wie phantastische Elemente beinhaltet. Es bietet
viele interessante, aber nicht zu lange Rollen und kann auch mit dem Element der
Gipsmasken gespielt werden.
Spieltyp:
Gruppenspiel mit vielen interessanten Kleinrollen
Sprache:
einfache Märchenprosa
Altersstufe:
2.-6. Klasse
Spieler:
viele Kinder, mindestens 11
Spieldauer:
ca. 30-40 Minuten
Spielraum:
einfache Bühne oder im Freien (Garten)
Ausstattung:
ein Podest und je nach Möglichkeit
Spielanlass:
Das Stück eignet sich für die Grundschule und Orientierungsstufe für
jeden Spielanlass, auch zur Weihnachtszeit
Aufführungsrecht: verlag theaterbörse
Das Kind, das vom Himmel fiel
Theaterstück von Kindern für Kinder und
Erwachsene nach Oscar Wilde
Zwei Holzfällerkinder trauen im tief
verschneiten Wald ihren Augen nicht: ein Stern bringt einen Korb auf die Erde.
Doch darin ist kein Schatz, wie sie glauben, sondern ein wunderschönes Kind. Das
Sternenkind jedoch, von den armen Holzfällern aufgezogen, wird aufgrund seiner
Schönheit immer hochmütiger und macht sich zum Herrn über alle und alles, es
unterwirft die anderen Kinder und quält die Tiere. Und auch seine wahre Mutter,
eine Bettlerin, die nach ihm viele Jahre gesucht hat, verleugnet es und schickt
sie fort. Da wird es von einer Zauberquelle in ein hässliches Kind verwandelt.
Ein langer Leidensweg beginnt. Doch am Ende wird alles gut.
„Das
Kind, das vom Himmel fiel“ ist ein Märchenspiel, das zeigt, wie schwierig es
ist, mit einer göttlichen Gabe umzugehen. Das Bühnenbild wird von den Kindern
als Naturgeister selbst dargestellt.
Spieltyp: Gruppenspiel mit größeren
und kleineren Rollen
Sprache: einfache Märchenprosa
Altersstufe: 3.-6. Klasse
Spieler: viele Kinder, mindestens
11
Spieldauer: ca. 45 Minuten
Spielraum: einfache Bühne
Ausstattung: nur Kostüme; die
Akteure stellen als Naturgeister selbst das Bühnenbild
Spielanlass: Das Stück eignet sich
für die Grundschule, Orientierungs- und Unterstufe für jeden Spielanlass, auch
zur Weihnachtszeit
Aufführungsrecht: verlag theaterbörse
Die Sterntaler
Theaterstück von Kindern für Kinder und
Erwachsene nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm
Franziska hat eine Truhe mit einem dicken Buch
auf dem Dachboden entdeckt und zeigt Fridolin ihre Entdeckung. Sie beginnen aus
dem Buch zu lesen:
„Es
war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war
so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen
mehr hatte, darin zu schlafen...“
So beginnt der Weg des kleinen Mädchen, das auch
sein letztes „Hemdelein“ verschenkt und dafür reich belohnt wird.
„Die
Sterntaler“ ist ein einfaches Märchenspiel, dass das Grimm´sche Märchen um einen
„Zauberwald“ erweitert. Die Ensemblerollen werden durch einfache Papiermasken,
die mit den Kindern selbst gebastelt und gemalt werden, dargestellt.
Spieltyp: Gruppenspiel mit zwei
Erzählern, kurzen Sprechrollen und vielen stummen Rollen
Sprache: einfache Märchenprosa
Altersstufe: 1. – 4. Klasse
Spieler: viele Kinder, mindestens 7
Spieldauer: ca. 15 - 20 Minuten
Spielraum: einfache Bühne
Ausstattung: einfache Kostüme mit
Papiermasken
Spielanlass: Das Stück eignet sich für
die Grundschule, vor allem zur Weihnachtszeit
Aufführungsrecht beim Autor
Der Kleine Zwerg und die
Schöne Prinzessin
Theatermärchen von
Kindern für Kinder und Erwachsene mit Tipps und Übungen zur gestalterischen
Umsetzung
Nach Motiven aus einem Märchen von Oscar Wilde
Der Kleine Zwerg lebt glücklich mit seinen
Freunden, den Tieren, im Wald und er kann eines besonders gut: tanzen. Auf dem
Weg zum Kindergeburtstag der Schönen Prinzessin beobachtet ein Prinzenpaar den
wundervollen Tanz des Kleines Zwerges und lädt ihn ein, mit ins Schloss zu
kommen, um dort als originelles Geschenk für die Schöne Prinzessin seinen Tanz
aufzuführen. Der Kleine Zwerg verliebt sich sogleich in das schöne Mädchen, doch
für sie ist er nur ein „famoser Spaß“. Als ihre adeligen Spielgefährten sich
über den Kleinen Zwerg lustig machen und ihm bewusst wird, was für ein
„hässliches, missratenes Ding“ er ist, verzweifelt er, doch seine Freunde, die
Tiere, sind ihm gefolgt und retten ihn schließlich.
„Der Kleine Zwerg und die Schöne Prinzessin“ ist
ein Märchenspiel, dass das „Anderssein“ zum Thema hat und wie gefahrvoll es
sein, in die „falsche Gesellschaft“ zu geraten.
Durch verschiedene Spielaktionen können bereits
vorhandene Fähigkeiten der Kinder, sowie Musik in das Märchenspiel eingebaut
werden.
Spieltyp: Gruppenspiel
Sprache: einfache Märchenprosa
Altersstufe: 2. – 5. Klasse
Spieler: viele Kinder, mindestens 8
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Spielraum: einfache Bühne, auch im Freien
Ausstattung: einfache Kostüme
Spielanlass: zu jedem Anlass
Aufführungsrecht: Deutscher
Theaterverlag Weinheim
Die Zedern aus dem Libanon
Theatermärchen von
Kindern für Kinder und Erwachsene
Nach Motiven aus einem Märchen von Oscar Wilde
Marentzchen, die Tochter des Grafen, träumt, dass ´heute einer kommt, der mich heiraten wird´. Doch den, den sie trifft und in den sie sich verliebt, ist der berüchtigte Raubritter Kuno, mit dem der strenge Vater natürlich keine Heirat zulässt. Da Marentzchen und Ritter Kuno sich aber von ihrer innigen Zuneigung nicht abbringen lassen, stellt der Graf eine Bedingung: Ritter Kuno soll auf Pilgerfahrt gehen, seine Taten bereuen und sieben kleine Zedern aus dem Libanon mitbringen. Doch selbst als Kuno nach gefährlicher Fahrt mit den Zedern wieder zurückkommt, stellt ihnen der strenge Vater weitere Hindernisse in den Weg. Aber eine Maus und eine Katze, der Hirtenjunge Benn und seine Ziege Boggisch, ein mysteriöser Rabe und ein geheimnisvoller Geist, zwei komische Rittersknechte und eine schlaue Magd helfen unseren Verliebten, bis am Ende Marentzchen und Ritter Kuno zu ihrem Glücke kommen.
„Die Zedern aus dem Libanon“ ist ein phantasievolles Märchenspiel um das ´große Glück´. Durch viele lustige und gleichberechtigte Rollen besonders für eine Theater- AG der Sekundarstufe I geeignet.
Spieltyp: Gruppenspiel
Sprache: einfache Märchenprosa
Altersstufe: ab 5. Klasse
Spieler: 8 – 14 Spieler
Spieldauer: ca. 30 – 40 Minuten
Spielraum: einfache Bühne, auch im Freien
Ausstattung: einfache Kostüme
Spielanlass: zu jedem Anlass
Aufführungsrecht: verlag theaterbörse
Das Geheimnis der mageren Pferde
Kleines Theaterstück von
Kindern für Kinder und Erwachsene
Nach Motiven aus einem Märchen von Oscar Wilde
Ein Bauer und eine Bäuerin rätseln, warum ihre Pferde immer magerer werden. Auch als sie sich entschließen, Hab und Gut zu versetzen, um neue Pferde und mehr Futter zu kaufen, geht es den Pferden nicht besser. Die Pferde aber können sprechen und geben den Rat ´in der kommenden Nacht einem mysteriösen Licht zu folgen, sodass alles gut werde´.
„Das Geheimnis der mageren Pferde“ ist ein kurzes Märchenspiel um einen guten Zwerg und für alle Anlässe geeignet.
Spieltyp: Gruppenspiel
Sprache: einfache Märchenprosa
Altersstufe: ab 2. Klasse
Spieler: 6 – 10 Spieler
Spieldauer: ca. 10 – 15 Minuten
Spielraum: einfache Bühne, auch im Freien
Ausstattung: einfache Kostüme
Spielanlass: zu jedem Anlass
Aufführungsrecht: verlag theaterbörse
Die verwunschene
Prinzessin
Theaterstück - Ein Märchen
Eine
Gruppe Spielleute ist überrascht, dass in diesen trüben Zeiten plötzlich eine
ganze Menge Publikum anwesend ist und ihnen zuschaut. Sie entschließen sich
spontan dem Publikum das Märchen von "der verwunschenen Prinzessin"
zu zeigen. Sie schlüpfen in verschiedenste Rollen, bis die verwunschene
Prinzessin von einem jungen Burschen und seinem geheimnisvollen Freund "erlöst"
ist und es zur großen Hochzeit kommt.
Spieltyp: Ensemblespiel
Sprache: Märchenprosa
Altersstufe: ab 7. Klasse
Spieler: mindestens 7
Spieldauer: ca. 60 Minuten
Spielraum: einfache Bühne oder im
Freien
Ausstattung: mehrere Dekorationen,
je nach eigenem Aufwand
Spielanlass: Schulspiel für jeden
Anlass
Aufführungsrecht:
beim Autor
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Theatermärchen nach den Gebrüdern Grimm
„Es war einmal eine arme Frau, die bekam ein Söhnlein, und weil es eine Glückshaut umhatte, als es zur Welt kam, so ward ihm geweissagt, was so einer unternehme, das schlägt ihm zum Glück aus und so werde er im vierzehnten Jahr die Tochter des Königs zur Frau haben“, so beginnt das bekannte Märchen. Doch dem König gefällt es nun mal gar nicht, dass ein armer Bursche seine Tochter heiraten soll und sinnt auf Intrige. Schon scheint es um das Glückskind geschehen, doch schließlich hat es ja eine Glückshaut um und ist mutig dazu ...
Theatermärchen in 19 Szenen mit Musikeinlagen und komischen Elementen, sowie einer Erzählerin
5 – 9 Schauspieler oder Schauspielerinnen, 2 Jugendliche – ohne Dekoration möglich, nur mit Kostümen / ca. 75 min / für das Generationentheater, sowie für eine Kombination mit Figurentheater geeignet (mit 3 Spielern möglich)
Aufführungsrecht: beim Autor
Till Eulenspiegel
Theaterstück
Wer kennt nicht den Narren und Spaßmacher Till Eulenspiegel? Gleich ob Bauern, Händler oder Lehrer, Ärzte, Pfarrer oder Fürsten, alle, die habgierig und eitel sind, oder glauben, besonders schlau zu sein, hält Eulenspiegel zum Narren.
In diesem Theaterstück sind zwölf Streiche Eulenspiegels ausgewählt und in der Rahmengeschichte seines Lebens von der Kindheit bis zu seiner letzten Stunde eingebettet.
Fassung für das Schultheater
Spieltyp: Ensemblespiel
Sprache: Prosa
Altersstufe: ab 7. Klasse
Spieler: viele, mindestens 7
Spieldauer: 45 – 90 min, je nach Auswahl
Spielraum: einfache Bühne oder im
Freien
Ausstattung: Jahrmarktsbühne
Spielanlass: Schulspiel für jeden
Anlass
Aufführungsrecht: Deutscher
Theaterverlag Weinheim
Fassung für das Volkstheater
viele Spieler, zahlreiche Doppelbesetzungen möglich bis zu 3 w – 4 m; Jahrmarktsbühne, Spieldauer: 90 min
Eros
und Psyche
Volksstück
nach antiken Mythen
Wer
ist die Schönste auf Erden? Das Mädchen Psyche, so wird überall erzählt. Sie
solle sogar schöner als die Schönheitsgöttin selbst, erzählt man weiter. Im
Olymp kommt dies Venus zu Ohren und passt ihr ganz und gar nicht; zur Strafe
schickt sie ihren Sohn Eros auf die Erde...
In
diesem komödiantischen Volksstück wird die Mythe von „Amor und Psyche“ mit
allerlei himmlischen und irdischen Intrigen, Verwechslungen und Bonmots über
die Geschlechter garniert, sodass ein bunter und äußerst flotter Bilderbogen
über die Liebe entsteht.
Spieltyp: Ensemblestück
Sprache: Umgangssprache
Altersstufe: ab 9. Klasse
Spieler: 8 D - 5 H, 3 Doppelbesetzungen möglich
Spieldauer: ca. 90
Minuten
Spielraum: Bühne
Ausstattung: 3 Dekorationen auf Simultanbühne ohne Umbau
Spielanlass: Schulspiel für jeden
Anlass
Aufführungsrecht: Deutscher
Theaterverlag Weinheim
Am achten Tag schuf der
Mensch den Menschen
Science-Fiction-Theaterkrimi
“Es war ein schwül-heißer Morgen im Juni 2025....“, als der letzte
Privatdetektiv Eurasiens Carl Wieberg wieder einmal ohne Auftrag vor seinem
leeren Whiskeyglas sitzt. Da klopft es unerwartet und eine attraktive Blondine
tritt ein. Es ist Leila, die im Programm „I want a fomous face“ nach dem Star
Marilyn Madonna geklont ist und nun ihre Leihmutter ausfindig machen will, was
im Wohlfühl-Staat der Zukunft strengstens verboten ist. Wieberg, ein wenig
trottelig, aber immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen, gerät bei seinen
Nachforschungen in die verbrecherischen Machenschaften um Gen-Material und
Wissenschaftsfanatismus. Aber damit nicht genug: auch die rigide
Hauptkommissarin Bergemann setzt ihm zu und ihre Assistentin Kathleen, die nur
Augen für „ihren“ Carl hat....
“Am achten Tag schuf der Mensch den Menschen“ wirft in der Form eines
unterhaltsamen Krimis die Frage dem Sinn des Klonens und den Zielen der modernen
Wissenschaft im Staat der Zukunft auf. Das Stück wurde mit Jugendlichen eines
Theaterclubs entwickelt.
Uraufführung: 14. April 2005 im
Staatstheater Hannover, Ballhof 2 durch den Freestyle-Jugendtheaterclub „mobilX“
Altersstufe: ab 9. Klasse
Spieler: 10 Spieler, davon mind. 2
H - Doppelbesetzungen möglich
Spieldauer: 55 Minuten
Spielraum: minimale Bühne und
Ausstattung, auch mobil geeignet
Aufführungsrecht:
Deutscher
Theaterverlag Weinheim
   
    
Dracula
Fassung für junge Spieler
Die jungen Verliebten Mina und Jonathan müssen sich zwei Wochen vor ihrer
Verlobung noch einmal trennen; Jonathan reist als Assessor nach Transsilvanien,
um mit einem gewissen Graf Dracula über ein Grundstück in der Nähe von London zu
verhandeln. Der Graf, reich, weltgewandt und äußert charmant, entpuppt sich als
Untoter, der nach England will, um seine Herrschaft über die Welt auszubreiten.
Doch Minas Freunde Jacky, Dorothy, Arthur und Martha kommen mit Hilfe des etwas
seltsamen Studenten Abraham van Helsing auf Draculas Spur und bieten ihm
erbitterten Widerstand..........
Diese Fassung des „Dracula“-Stoffes ist speziell für Theater-AGs und
Theaterjugendclubs gedacht. Die gesamte Handlung spielt im Milieu junger
Studenten und bietet zahlreichen Akteuren Mitwirkung. Graf Dracula tritt hier
nicht persönlich auf, sondern wird als verdeckter Chor gesprochen.
Theaterstück mit kriminalistischen Zügen
Altersstufe: ab 9. Klasse
Spieler: mindestens 10 D - 3H und
beliebig viele Nebenrollen mit Text
Spieldauer: ca. 80 Minuten
Spielraum: Simultanbühne ohne
Umbau
Aufführungsrecht: Deutscher
Theaterverlag Weinheim
Faust
Deutsches
Volkstheaterstück
bearbeitet und ergänzt von B.K. Jerofke
nach dem Puppenspiel, der Historia von D. Johann Fausten, nach Christopher
Marlowes „Die tragische Historie vom Doktor Faustus“ und Nikolaus Lenaus
„Faust“, sowie vor allem Goethes „Faust I +II“ und dem „Urfaust“
Faust ist die klassische Gestalt der abendländischen Kultur: immer vorwärts
strebend, mit keinem Glück zufrieden, immer auf der unsteten Suche nach dem,
“was die Welt im Innersten zusammen hält.“
Die hier vorliegende Bearbeitung des Faust-Stoffes verbindet die
mittelalterliche Volkssage über die Goethesche Tragödie mit einem neuen Schluss:
Faust wird nicht in die Hölle verbannt, noch arbeitet er als Ingenieur und wird
erlöst, sondern er wird, seiner magischen Kräfte beraubt, für seine letzten
Lebensjahre in eine Welt entlassen, die er selbst durch sein Leben mit zerstört
hat.
Volkstheaterstück mit vielen Rollen und großen Ensembleszenen.
Uraufführung: 5. Juni 2005 im historischen
Jagemannsaal auf der Burg Hardeg, Hardegsen durch das Amateurtheater der
Kreisvolkshochschule Northeim „Die Bühnenstürmer“
„Die Gier nach Macht. Selbstbewusst und
eingespielt zeigte sich die Theatergruppe der Kreisvolkshochschule „die
Bühnenstümer“ im Rittersaal der Burg Hardeg. Teufel und Hexen schwirrten bei der
Premiere von „Faust“ umher und sorgten bei den Zuschauern für Gänsehaut...“
HNA
Altersstufe: ab 9. Klasse
Spieler: 40 Rollen, davon die
meisten mit weiblichen Darstellerinnen besetzbar; zahlreiche
Doppelbesetzungen möglich
Spieldauer: ca. 100 Minuten
Spielraum: minimale Bühne und
Ausstattung
Aufführungsrecht: beim Autor
Aus der 1. Spielzeit der Bühnenstürmer, 2005
Frühlings Erwachen
von Frank Wedekind
bearbeitet für das Schultheater von B.K.
Jerofke und Nicole Gospodarek
Frühlings Erwachen ist nach wie vor einer der modernen Klassiker, der auf der
professionellen wie auf der Schultheater-Bühne immer wieder zur Aufführung
kommt. Die Suche der heranwachsenden Jugendlichen nach Orientierung und ihre
Auseinandersetzung mit den ersten sexuellen Erfahrungen hat an Aktualität nichts
verloren. Im Stil der gehobenen Sprache des Bildungsbürgertums am Ende des 19.
Jahrhunderts versteht es Wedekind die Themen poetisch und damit zeitlos zu
fassen; die vorliegende Bearbeitung für das Schultheater strafft den Text auf
eine Spieldauer von 90 Minuten, der dadurch an Modernität gewinnt.
Zusätzlich wurden, unter theaterpädagogischem Gesichtspunkt, die männlichen
Nebenrollen (Otto, Robert etc. ) in weibliche Rollen (Ottilie, Roberta etc.) und
die Professoren in Professorinnen transformiert, da zumeist mehr weibliche
Spieler in einer Theater-AG sind; der Text verliert dabei in keinster Weise an
Aussage. Genauso wurde die Rolle des Moritz in ein Geschwisterpaar Moritz-Mona
geteilt, um auch bei den Hauptrollen ein Gleichgewicht herzustellen.
So ergibt sich bei Doppelbesetzung eine Besetzung mit 10 weiblichen und 5
männlichen Akteuren, in der jeder Spieler mindestens 2 große Szenen hat und
somit ein Ensemblestück entsteht.
Spieltyp: Ensemblestück
Sprache: Bühnensprache
Altersstufe: ab 10. Klasse
Spieler: 10 – 16 D – 5 - 9 H, Doppel- und
Mehrfachbesetzungen möglich
Spieldauer: 90 Minuten
Spielraum: Bühne
Ausstattung: je nach Inszenierung
Aufführungsrecht:
verlag theaterbörse
Was beliebt, ist auch
erlaubt
Ein
Wilhelm-Busch-Programm zusammengestellt und bearbeitet von B. K. Jerofke
Mit
„Max und Moritz“, „Die Selbstkritik hat viel für sich“ - eine Auswahl von
Gedichten, „Der Vetter auf Besuch“ - eine komische Oper, „Zu guter Letzt“ - die
gesammelte Weisheit des WB, eingerahmt von kurzen Ausflügen in das Leben des
Dichters und Malers: „Von mir über mich“
Wilhelm
Buschs Werke stehen auch heute noch, trotz sträflicher Vernachlässigung im
Lehrplan der Schulen, in jeder Hausbibliothek und das, obwohl Max und Moritz nun
schon über 140 Jahre alt geworden sind. Seine mit spitzer Feder geschriebene und
gezeichnete Kreation aus Versen und Illustration ist unverwechselbar und bis
heute unerreicht. Wilhelm Buschs Figuren und Geschichten erzählen von den
kleinen menschlichen Nöten und Schwächen, auf die er uns aber nicht
vorwurfsvoll, sondern augenzwinkernd und humorvoll aufmerksam macht. Dieses
Programm gibt einen Querschnitt aus dem Schaffen des Poeten und ist als Mischung
aus Lesung und Theater konzipiert.
Lesetheater mit vielen Rollen und in der Länge variabel. Als mobile Produktion
sehr geeignet.
viele Mitwirkende, durch zahlreiche Mehrfachbesetzungen auch mit 4 Darstellern
spielbar
Dauer: 50 – 90 min
minimale Bühne und Ausstattung
Aufführungsrecht:
verlag theaterbörse
Die Theaterstücke und Aufführungsrechte sind bei den
angegebenen Verlagen erhältlich. Sonst alle Rechte beim Autor, Aufführungsrechte
nach Absprache; Belegexemplar: gratis, Kaufexemplar: 5.- Euro.
|