Männliche Ortswechsel
In
seinem „Jugendwerk“ vermischt der Autor mehrere Erzählebenen zu einem
assoziativen Szenengeflecht. Eine Fahrt per Autostopp quer durch die
Bundesrepublik, Traum- und Gesprächssequenzen, Suche eines jungen Erwachsenen
nach einem Standort in der Zeit.
Die
Hauptfigur des Romans ist Kurt, dessen Leben sich aus der Jugend ganz gewöhnlich
zu entwickeln scheint. Doch eine innere Entfremdung ist nicht aufzuhalten, Ich
und Wirklichkeit treten unüberbrückbar auseinander. Er flieht aus Deutschland
nach Irland, arbeitet dort als Nachtwächter, hat den Rhythmus des Lebens
verkehrt, trinkt am Tag. An diesem Tiefpunkt muss etwas geschehen...

Roman, 128 Seiten,
10.- Euro
Literattenverlag,
Ulm 1987.
ISBN 3-926217-00-6
"Bemerkenswert ist die präzise und plastische Sprache, wenn Jerofke
Land und Leute beobachtet und beschreibt. Die Deutschlandreise wird zur Fahrt
ins Ungewisse, die Autobahn zum Symbol des rastlosen Lebens in der
Republik..."
NÜRNBERGER Nachrichten
"...eine bissige und negative Bilanz über die bundesrepublikanische
Gesellschaft."
Neu-Ulmer Zeitung
"...kurios, spannend, dann tragisch und zuletzt melancholisch. ...nie
belehrend , aber wohltuend offen."
Göttinger Woche